Oberflächenpiercing
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Das Oberflächenpiercing – Was gibt es zu beachten?

Bei Piercings finden Sie unterschiedliche Modelle – vom Oberflächenpiercing bis zum Intimschmuck gibt es für jeden Geschmack das passende Accessoire. Bereits seit den 90er Jahren treffen die Surface Piercings – wie sich diese Schmuckstücke auch nennen – auf große Beliebtheit. Im Gegensatz zu körperstellenspezifischem Schmuck können sie an einer Hautstelle Ihrer Wahl angebracht werden. Dadurch bieten die Modelle kreative Anwendungsmöglichkeiten. Im Grunde setzt ein professioneller Piercer das Piercing an jede Stelle des Körpers, die keine innere oder äußere Wölbung aufweist.

Dementsprechend müssen sich Eintritts- und Austrittskanal auf einer Ebene befinden. Andernfalls droht ein schlechter Sitz des Zierrates. Möchten Sie ein neues Oberflächenflächenpiercing kaufen, können Sie einen Blick in unseren Onlineshop werfen. Bei uns finden Sie moderne und kreative Designs zu einem fairen Preisleistungsverhältnis. Bei einem Oberflächenpiercing braucht es eine besondere Piercingart, die möglichst flach an der Haut anliegt. Daher entscheiden sich zahlreiche Kunden für das Surface Bar. Diese bestehen als Barbells, die an jedem Ende eine Biegung von 90 Grad aufweisen. Auf den ersten Blick ähnelt das Piercing daher einer Tackernadel.

Das Ziel dieses Designs besteht darin, die Spannung auf der Haut zu verringern. In der Folge gelingt es Ihnen, Reizungen durch den Körperschmuck zu vermeiden. Suchen Sie in unserem Onlineshop für Edelstahl- und Piercing-Schmuck ein tolles Piercing, können Sie zwischen zahlreichen Varianten und Materialien auswählen. Sobald Sie sich für ein Schmuckstück entscheiden, erfolgt der Versand innerhalb von 24 Stunden. Dementsprechend können Sie Ihren neuen Schmuck so bald wie möglich einsetzen und Ihrem Look anpassen.

Das Oberflächenpiercing – Definition eines besonderen Schmuckstücks

Im Grunde erweist sich jedes Körperpiercing, das auf der Körperoberfläche platziert ist, als Oberflächenpiercing. Laut der Definition handelt es sich also um Schmuck, der nicht durch konvex oder konkav geformtes Gewebe geht. Beispielsweise können Sie entsprechende Schmuckstücke auf dem Dekolleté, an der Hüfte oder am Hals positionieren. Aufgrund dieser untypischen Einstichstellen gilt das Piercing als besonders kreativ. Sie sollten jedoch bedenken, dass dieser Zierrat auf der Oberfläche stark unter Spannung stehen. Daher kommt es vor, dass der Körper sie abstößt oder die Einstichstellen mit der Zeit herauswachsen.

Im Vergleich zu gängigem Piercing-Schmuck dauert die Heilung bei einem Piercing auf der Oberfläche des Körpers deutlich länger. Sie sollten mindestens mit einem halben Jahr Heilzeit rechnen. Jedoch können Sie das Risiko einer Infektion oder Komplikationen durch eine präzise Platzierung des Schmucks reduzieren.

Welcher Schmuck eignet sich für das Piercing auf der Oberfläche des Körpers?

Speziell für das Piercing auf der Oberfläche des Körpers kommen die bereits erwähnten Surface Bars zum Einsatz. Im Gegensatz zu einem normalen Barbell besitzen sie keine oder nur sehr kleine Kugeln an beiden Enden. Diese Form verhindert, dass das Piercing an der Haut zieht und sich eine unangenehme Spannung aufbaut. Neben dem Surface Bar verwenden professionelle Piercer für das Erstpiercing flexiblen Schmuck. Dieser besteht beispielsweise aus PTFE. Bei einem Barbell profitieren Sie von einem geraden Stift, der sich der Krümmung des Stichkanals anpasst. Trotz des weichen Materials übt dieser jedoch einen gewissen Druck auf die Haut aus. Daher empfehlen sich beispielsweise Artikel aus einem thermisch geformten Kunststoff. Im besten Fall entscheiden Sie sich für ein Surface Bar aus PTFE – allerdings haben diese Schmuckstücke im Handel Seltenheitswert.

Möchten Sie ein modernes Piercing kaufen, können Sie sich in unserer breiten Auswahl umschauen. Bei uns finden Sie eine Vielzahl von Materialien. Beispielsweise erhalten Sie das Piercing als Echtschmuck oder Edelstahlschmuck. Des Weiteren warten wir mit folgenden Piercingarten auf:

Ebenso führen wir eine breite Auswahl an Curved Barbells. Diese verwenden viele Käufer fälschlicherweise als Piercing der Hautoberfläche. Doch durch die Kugeln an beiden Enden übt der Schmuck starken Druck auf die Haut aus. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Körperschmuck schnell herauswächst.

Aus welchem Material sollte der Körperschmuck bestehen?

Bei der Materialauswahl Ihres Oberflächenpiercing können Sie in einem breiten Angebotsspektrum wählen. Beispielsweise finden Sie bei uns Modelle aus:

  • Hochwertigem Kunststoff,
  • Titan
  • Gold
  • Silber
  • Chirurgenstahl

Verschiedene Arten und Positionierungen des Oberflächenpiercings

Damit Sie lange Freude an Ihrem Piercing haben, kommt es auf die richtige Tiefe des Stichkanals an. Setzt der Piercer den Schmuck zu locker unter die Haut, kann er unter Umständen abreißen. Dadurch drohen Verletzungen der Epidermis, die beispielsweise in einer Entzündung ausarten. Ebenso besteht die Gefahr, dass die Enden des Piercings zu weit aus dem Stichkanal herausragen. Dadurch kippen sie zur Seite und sorgen für eine andauernde Reizung der umliegenden Haut. Zudem darf das Piercing nicht zu tief gestochen werden. Geschieht dies, drücken die Kugeln an den Enden auf das darunterliegende Gewebe und lösen Rötungen oder einen Entzündungsprozess aus.

Nehmen Sie Kontakt zu einem professionellen Piercer auf, dann brauchen Sie diese Risiken im Normalfall nicht zu befürchten. Bevor Sie sich den Körperschmuck stechen lassen, sollten Sie sich über die verschiedenen Arten des Piercings informieren. Zu den bekannten Varianten gehören das Augenbrauenpiercing sowie das Anti-Augenbrauchenpiercing. In die Kategorie der Oberflächenpiercings zählen auch die Bridge-Piercings. Letztere befinden sich auf dem Nasenrücken, im Bereich zwischen den Augen. Da Sie dieses Piercing am gesamten Körper stechen lassen können, finden sich hier zahlreiche Kreationen. Beispielsweise gehören zu diesen:

  • die Hüftpiercing,
  • der Handweb
  • Korsett-Piercing
  • das Nackenpiercing
  • der Dermal Anchor
  • Sternum-Piercing
  • und das Vampire Bite, auch Hals-Piercing genannt

Interessieren Sie sich für weitere Oberflächenpiercings am Hals, bietet sich beispielsweise das Madison-Piercing, in der Drosselgrube befindlich, an. Vorwiegend Frauen möchten mit dem Körperschmuck ihr Dekolleté in Szene setzen. Für sie eignet sich das Calvicle-Piercing am Schlüsselbein. Zu den schwierigen und seltenen Schmuckstücken an der Körperoberfläche zählt das Korsett-Piercing. Hierbei handelt es sich um zwei Reihen des Piercing-Schmucks, die der Experte senkrecht am Rücken entlangsticht. Anschließend werden sie wie die Schnüre eines Korsetts miteinander verbunden.

Finden Sie an einem Piercing auf der Oberfläche der Haut auch an der Hand gefallen? Dann lohnt sich für Sie das Handweb-Piercing. Dieses zieht der Piercer in die Hautfalte zwischen zwei Fingern. Häufig entscheiden sich die Kunden für die weiche Haut zwischen Daumen und Zeigefinger. Jedoch gilt zu beachten, dass dieser Piercing-Schmuck sehr schnell aus der Haut wächst. Das resultiert aus der stetigen Bewegung der Hände. Zusätzlich birgt diese Piercingart ein hohes Verletzungsrisiko, sodass viele Experten davon abraten. In der Folge handelt es sich beim Handweb um ein wenig verbreitetes Oberflächenpiercing.

 

Gibt es Oberflächenpiercings für den Intimbereich?

Unterhalb der Gürtellinie ist beispielsweise das Hüftpiercing, eines der klassischen Piercings, anzutreffen. Dieses befindet sich schräg am Becken nahe dem Hüftknochen. Vorrangig junge Frauen entscheiden sich für den Körperschmuck, der die Aufmerksamkeit auf Hüfte und Taille lenkt. Dabei lassen sie sich die Piercings symmetrisch an beiden Seiten oberhalb des Hüftknochens stechen. Hierbei gilt es, die Position des Schmucks gründlich abzuwägen. Unter Umständen drücken, Hosen- oder Rockbund, auf das Piercing, sodass Reibungen und unangenehme Druckstellen entstehen.

Direkt im Intimbereich der Frau kann das Christina-Piercing gestochen werden. Das Gegenstück beim Mann nennt sich Public-Piercing. Zu den Oberflächenpiercings mit einer leichten Durchführung und einem schnellen Heilungsprozess gehört das Hafada, ein am Hodensack des Mannes angebrachtes Piercing.

Eine Besonderheit bei den Oberflächenpiercings stellt das Surface Weaving dar. Dieses bezeichnet ein Schmuckstück, das zwischen mehreren Piercings hindurchläuft. Dadurch erinnert dieses mehrteilige Schmuckstück an ein Industrial-Piercing. Letzteres gehört allerdings nicht zu den Piercingsarten, die auf der Körperoberfläche platziert sind. Um das Surface Weaving zu realieren, lohnen Schmuckstücke aus einem weichen, flexiblen Material. Alternativ entscheiden Sie sich direkt für den geformten Piercing-Schmuck, Madmax-Bars genannt.

Wissenswertes über das Piercing und ihre Risiken

Damit Ihr Piercing für eine lange Zeit schön aussieht und Ihre Gesundheit nicht belastet, kommt es darauf an, wie es in den Körper gestochen wurde. Sie sollten sich an ein professionelles Piercing-Studio wenden, um von einer qualitativ hochwertigen Behandlung zu profitieren. Wichtig ist, dass keine Keime und Bakterien in die Wundstelle gelangen. Diese Erreger lösen eine Infektion aus. Dieser beugen Sie vor, indem Sie die Einstichstellen täglich gründlich, aber vorsichtig reinigen. Zudem hilft die Verwendung eines schonenden Desinfektionsmittels. Neigen Sie zu allergischen Reaktionen auf bestimmte Materialien, können Sie in unserem Shop an Piercings aus antiallergenem Kunststoff oder Edelstahl suchen. Bei uns gelangen Sie schnell und unkompliziert durch den Bestellprozess.

Im Gegensatz zu anderen Piercingarten hört die Spannung der Haut bei einem Oberflächenpiercing, speziell beim Surface Bar, nicht auf. Um den Schmerzreiz während des Stechens klein zu halten, wählen erfahrene Piercer eine Hautstelle mit wenig Muskelgewebe. Möchten Sie den Piercing-Schmuck an einer dichten Hautstelle, braucht es zum Stechen einen höheren Druck. Dementsprechend spüren Sie unter Umständen einen dumpfen bis brennenden Schmerz. Nach dem Einstechen sollte dieser schnell wieder abklingen.

Entscheiden Sie sich für ein Piercing, sollten Sie bedenken, dass es sich um temporären Körperschmuck handelt. Der Grund besteht in der hohen Entzündungsgefahr der Piercings. Diese reiben stetig unterhalb der Haut und führen auf die Weise zu kleinsten Verletzungen der Epidermis. In der Folge treten bei mangelnder Hygiene oder durch das Eindringen von Erregern schnell Infektionen auf. Unbehandelt führen diese schlimmstenfalls zu einer Blutvergiftung. Wählen Sie das Piercing trotz dieser Risiken, erhalten Sie schöne Modelle zwischen 50 und 80 Euro.