Lippenpiercing
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Das Lippenpiercing – eine Zierde für jeden Mund

Inzwischen gehört das Lippenpiercing zu den häufigen Piercingarten. Der dezente bis auffällige Piercingschmuck erweist sich als Zierde für die Ober- oder Unterlippe. Speziell die Variationsvielfalt der Piercings begeistern die Käufer: wie Ringe, kleine Anhänger oder Stecker mit Ornamenten – für jeden Geschmack findet sich das perfekte Piercing. Zunächst kamen Lippenpiercings unter dem Namen Labret-Piercing auf den Markt. Mittlerweile veränderte sich die Bezeichnung und nur noch die Piercings in der Unterlippe tragen diese Namen.

In mehreren Urvölkern – beispielsweise in Asien, Afrika und Lateinamerika – sind die Labrets ein Bestandteil der Kultur. Die Piercings stechen sich Männer und Frauen aufgrund traditioneller Rituale oder im Rahmen religiöser Gründe.

Hochwertiger Lippenpiercing-Schmuck von PIERCINGLINE.com

Ob Ober- oder Unterlippenpiercing, bei uns erhalten Sie eine große Auswahl. Neben klassischen Modellen bieten wir Ihnen immer die aktuellen Trends sowie extravagante Kreationen. Bei den Materialien stehen Ihnen zum Beispiel Schmuckstücke aus flexiblem und hochwertigem Kunststoff – beispielsweise PTFE – zur Verfügung. Die Mehrzahl der klassischen Lippenpiercings besteht aus Edelstahl, auch als Chirurgenstahl bezeichnet oder aus Acryl. Wollen Sie sich ein edles Lippenpiercing kaufen, wählen Sie beispielsweise Schmuckstücke aus Edelmetall. PIERCINGLINE.com wartet mit Oberlippenpiercings aus Gold oder Silber auf. Zu den empfehlenswerten Materialien gehören zudem Titan und antibakterieller Stahl.

Neben einem Lippenpiercing Ihrer Wahl bekommen Sie bei uns weitere Piercings. Zu den angebotenen Arten zählen:

Des Weiteren können Sie sich zwischen edlen Brustwarzenpiercings und Intimschmuck entscheiden. Sobald Sie Ihren Artikel bestellen, leiten wir den Versand innerhalb von 24 Stunden in die Wege. Bei uns profitieren Sie von einer hohen Materialqualität sowie einer professionellen Verarbeitung der Schmuckstücke. In der Folge freuen Sie sich über langlebige Piercings.

Wie sieht das Lippenpiercing aus?

Möchten Sie sich ein Lippenpiercing kaufen, können Sie zwischen zahlreichen Modellen wählen. Der klassische Lippenpiercing-Ring trifft bei Männern und Frauen gleichermaßen auf Beliebtheit. Eine Alternative zu diesem Ring stellt beispielsweise ein Hufeisen-Piercing dar. Dieses nennt sich in der Fachsprache Circular Barball. Des Weiteren existieren beim Piercingschmuck für die Lippen mehrere Variationen. Sticht der Piercer das Schmuckstück weit unten in die Unterlippe, in die Nähe der Zahnwurzel, handelt es sich um ein Lowbret. Vorwiegend weibliche Käufer interessieren sich für die Kreation Snake Bites. Der Begriff steht für zwei Piercingstecker, eng nebeneinander an Ober- oder Unterlippe platziert.

Sobald sich das Labret in der Mitte der Oberlippe befindet, sprechen erfahrene Piercer von einem Medusa Piercing. Auch dieses trifft speziell in der Damenwelt auf Wohlwollen. Während Männer sich häufig für einen klassischen Ring entscheiden, finden viele Frauen auch an einem Madonna Piercing Gefallen. Dieses wird seitlich an der Oberlippe getragen.

Auch bei einem klassischen Lippenpiercing brauchen Sie nicht auf Zierde zu verzichten. Viele Labret Piercings verfügen über ausgefallene Schmuckelemente, beispielsweise gedrehte Piercingstäbe. An der Oberseite befindet sich eine kleine Kugel mit einem Kristall-Steinchen. Alternative zu den schlichten Kugeln bilden zauberhafte Kreationen, beispielsweise Tierköpfe, geometrische Figuren, Anker oder Schmucksteine. Gefällt Ihnen ein dezenter Stil, bietet sich ein schwarzes Lippenpiercing an. Bei den farbenprächtigen Varianten existiert über dem Edelstahl eine dünne Kunststoffschicht. Diese verwandelt den Lippenschmuck in einen kunterbunten Blickfang. Bei uns können Sie sich für Lippenpiercings in unterschiedlichen Nuancen entscheiden. Auf die Weise gelingt es Ihnen, die Schmuckstücke immer an Ihr jeweiliges Outfit oder der Stimmung entsprechend anzupassen.

Das Lippenpiercing stechen – wie geht das?

Möchten Sie Ihre Lippen mit einem Piercing verzieren, sollten Sie sich zunächst nach einem professionellen Piercer erkundigen. Dieser bietet Ihnen vor dem eigentlichen Piercen ein Beratungsgespräch in seinem Studio an und erklärt Ihnen, wie das Labret gestochen wird. Zudem erhalten Sie erste Pflegehinweise und einen Überblick über die möglichen Risiken beim Piercen. Entscheiden Sie sich für das Lippenpiercing, unterschreiben Sie einen entsprechenden Vertrag und das eigentliche Stechen kann beginnen. Dafür reinigt der Spezialist zunächst das gesamte Hautareal rund um die Einstichstelle. Danach desinfiziert er den Bereich. Hierbei kommt es darauf an, die Verbreitung von Bakterien, die in die frische Wunde gelangen könnten, zu unterbinden.

Nach der Desinfektion markiert der Piercer die Einstichstelle mit einem speziellen Stift und zeigt Ihnen die Markierung. Auf die Weise können Sie den Sitz Ihres Piercings auf Wunsch noch einmal korrigieren. Sobald Sie zufrieden sind, fixiert der Experte das Gewebe rund um die Einstichstelle mit einer speziellen Piercingzange. Der Grund: Beim Piercen darf der Stichkanal keinesfalls verrutschen. Das eigentliche Piercen funktioniert mithilfe einer Hohlnadel, einem Schlauch mit spitzer Vorderseite. Durch das Einstechen gelangt die flexible Kunststoffhülse in die Wundstelle und rutscht beim Herausziehen der Nadel automatisch in den Stichkanal. Dadurch wird das Einsetzen des Lippenpiercings vereinfacht. Erhalten Sie Ihr Erstpiercing, handelt es sich dabei häufig um einen Ball Closure Ringe oder ein Circular Barbell. Viele Menschen entscheiden sich auch direkt für das Labret.

Die Erstpiercings bestehen in der Regel aus weichem, antibakteriellen Kunststoff. Sie haben eine deutliche Überlänge, da Ihr Gewebe nach dem Piercen leicht angeschwollen ist. Erst nach zwei bis drei Tagen bildet sich diese Schwellung zurück. Abhängig von der Piercingart sind unterschiedliche Längen erhältlich. Der Materialdurchmesser liegt im Schnitt zwischen 1,2 und 1,6 Millimetern. Übrigens wirken sich Material und Piercinggröße auf die Lippenpiercing-Kosten aus. Bei einem Erstmodell sollten Sie mit einem Preis zwischen 15 und 35 € rechnen.

Trauen Sie sich nicht, ein richtiges Lippenpiercing stechen zu lassen, können Sie auf ein Fake Piercing zurückgreifen. Diese bestehen aus Ringen, die an einer Seite eine kleine Öffnung aufweisen. Dadurch können Sie die Kreationen bequem auf Ober- oder Unterlippe stecken. Alternativ gibt es Piercingstecker mit einem Magnetverschluss. Mit diesen Modellen können Sie beispielsweise den Snake-Bite-Look imitieren.

Wie sollten Sie Ihr Lippenpiercing pflegen?

In der Regel vergehen bis zu vier Wochen, bis Ihr Lippenpiercing komplett abheilt. Aufgrund äußerer Faktoren kann sich die Heilungsdauer auf ein Vierteljahr oder länger erhöhen. Der Grund: Ihr individueller Gesundheitszustand nimmt auf den Heilungsverlauf Einfluss. Gleichzeitig können Sie den Prozess beschleunigen, wenn Sie die Wundstelle konsequent und gründlich pflegen. Direkt nach dem Piercen, bewährt es sich, für zwei Tage auf scharfe Kost und alkoholische Getränke zu verzichten. Beide Lebensmittel können eine Entzündung der frischen Einstichstelle auslösen. Ebenso sollten Sie bis zur Ausheilung des Lippenpiercings das Rauchen vermeiden. Zusätzlich sollten Sie versuchen, die Wundstelle so wenig wie möglich zu berühren. Dabei könnten Sie Bakterien und andere Erreger übertragen, was das Infektionsrisiko steigen lässt. Um das zu vermeiden, reinigen Sie die Einstichstelle zweimal täglich mit einer bestimmten Pflegeflüssigkeit. Im Normalfall stellt der Piercer sie Ihnen zur Verfügung.

Bei der Säuberung des Einstichs können Sie das Mittel tröpfchenweise direkt auf die Wunde geben. Auf die Weise läuft es in den Einstichkanal und eine „innere Reinigung“ erfolgt. Gleichzeitig hilft Ihnen diese Maßnahme dabei, die Wunde steril zu halten. Die Pflegetropfen sollten Sie bis zur kompletten Abheilung der Wundstelle verwenden. Damit Ihr Lippenpiercing nicht mit dem Gewebe verwachsen kann, können Sie es vorsichtig drehen. Waschen Sie sich im Vorfeld gründlich die Hände, um eine Erregerübertragung zu vermeiden.

Sofern Ihr Lippenpiercing noch nicht ausgeheilt ist, sollten Sie auf folgende Pflegeprodukte verzichten:

  • Parfümhaltige Cremes
  • Lippenstift
  • Make-up
  • alkoholhaltige Gesichtsreiniger
  • Rasiergel
  • Parfüm
  • gegebenenfalls Haarspray

Um das Zuwachsen der Einstichstelle zu vermeiden, bleibt Ihr Piercing bis zur kompletten Ausheilung im Einstichkanal. Demnach sollten Sie Ihr Erstpiercing erst nach der Wundheilung durch ein Modell Ihrer Wahl austauschen. Das Kürzen des Piercingstabes ist während dieser Zeit nicht empfehlenswert, da durch Irritationen auch später Hautschwellungen auftreten können. Entscheiden Sie sich dennoch für einen kurzen Labretstab, lassen Sie Ihr Lippenpiercing ausschließlich von einem erfahrenen Piercer auswechseln.

Welche Schmerzen drohen bei einem Lippenpiercing?

Lippenpiercings gehören zu dem Körperschmuck, der beim Stechen verhältnismäßig wenig Schmerzen hervorruft. Wenden Sie sich an einen professionellen Piercer, gestaltet er das Piercen zudem so schmerzarm wie möglich. Dennoch spüren Sie direkt beim Einstich der Nadel einen leichten Schmerzreiz. Im Normalfall klingt dieser innerhalb von wenigen Sekunden ab. Bleibt der Schmerzreiz mehrere Tage oder sogar Wochen nach dem Eingriff bestehen, sollten Sie noch einmal den Piercer oder einen Hautarzt aufsuchen. Gleiches gilt, wenn die Wunde sich entzündet oder eine eitrige Flüssigkeit auftritt. Um ein leichtes Schmerzgefühl selbst zu behandeln, lohnen sich beispielsweise Kamillenbäder. Hierbei träufeln Sie Kamillenextrakt auf die Wundstelle. Die Flüssigkeit geht mit einer antibakteriellen und antiseptischen Wirkung einher.

Welche Risiken können bei einem Lippenpiercing entstehen?

Die Pflege des Lippenpiercings ist nicht aufwendig, und sobald die Wundstelle verheilt, brauchen Sie keine weiteren Pflegemaßnahmen zu ergreifen. Allerdings führt eine unsachgemäße oder fehlende Reinigung der Wundstelle zu gesundheitlichen Komplikationen. Zudem gibt es grundlegende Risiken, die beim Stechen eines Piercings drohen. Immerhin handelt es sich um eine Wunde, die der Haut bewusst zugefügt wird. Kommt es zu mangelnder Desinfektion, gelangen Krankheitserreger, Viren und Bakterien in die Einstichstelle. Ebenso kann sich Schmutz im Stichkanal ansetzen und eine Infektion hervorrufen. Sie sollten dies vermeiden, indem Sie Ihr Piercing sowie die Wundstelle am besten mehrmals täglich säubern und bei Bedarf desinfizieren.

Bemerken Sie, dass das Lippenpiercing an der Haut eine unangenehme Reibung erzeugt, sollten Sie es lockern, um eine Entzündung zu verhindern. Der hintere Teil des Körperschmucks berührt allerdings Zähne oder Zahnfleisch. Kommt es hierbei zu einer stetigen Reibung, kann sich das Zahnfleisch röten, entzünden und sich sogar zurückziehen. Um das zu vermeiden, lohnt sich der Griff zu einem Lippenpiercing aus Polytetrafluorethylen. Hierbei handelt es sich um ein weiches Material, welches das empfindliche Zahnfleisch schont.