Circular Barbells / Hufeisen
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Circular Barbell: Das gibt’s beim Hufeisenpiercing zu beachten

Bei dem Circular Barbell handelt es sich um ein Piercing in Form eines Hufeisens. Damit unterscheidet es sich von den gängigen Piercing-Formen wie dem normalen Barbell. Dieses ähnelt einer kleinen Hantel. Piercings in verschiedenen Formen und Größen erfreuen sich einer anhaltenden Beliebtheit. Ursprünglich stammt der Körperschmuck von indigenen Volksgruppen. Diese nutzen das Durchbohren von Lippe, Zunge oder Nase, um eine spirituelle Reinigung zu erfahren. Später symbolisierten die Schmuckstücke – vorwiegend Intim- und Nasenschmuck – den Sklavenstand.

In den 80er-Jahren entdeckte die Punkbewegung den Piercing-Schmuck für sich. Junge Männer und Frauen nutzen den Schmuck, um ihre Unangepasstheit zu demonstrieren. Schließlich interessierten sich Musiker und Schauspieler für den Piercing-Schmuck und machten ihn gesellschaftstauglich. Seit den frühen 1990ern erfahren Piercings eine Popularität, die bis heute anhält. Die glitzernden Stecker finden Sie in zahlreichen Ausführungen. Zu den beliebten Varianten gehört das Circular Barbell, auch Hufeisenpiercing genannt. Seinen Namen trägt es aufgrund seiner Form, die einem geschwungenen „U“ gleicht. Vorwiegend als Augenbrauen- und Lippenpiercing kommt der Körperschmuck zum Einsatz.

Das Hufeisen als Glückssymbol: Das macht das Circular-Barbell-Piercing aus

Seit über 100 Jahren gilt das Hufeisen als Glücksbringer. Das resultiert aus dem Materialwert. Der Finder kann das aus Eisen bestehende Fundstück zum Schmied bringen und damit bares Geld verdienen. Die Symbolik hat sich inzwischen in unseren Alltag geschlichen. Daher verwundert es nicht, dass auch bei den Piercings Modelle in Hufeisenform gibt. Diese bringen aufgrund der gebogenen Form mehrere Vorteile. Beispielsweise passen sie sich sensiblen Körperstellen hervorragend an.

Circular Barbells können Sie an verschiedenen Einstichstellen einsetzen. Vorwiegend an Augenbraue und Ohr kommen die Piercings in Hufeisenform zum Einsatz. Ebenso bewährt es sich, die Piercing-Form für den Intimschmuck zu verwenden. Entscheiden Sie sich, Ihre Brustwarzen zu piercen, können Sie ebenfalls ein Circular Barbell kaufen. Das gebogene Material lässt sich unkompliziert einführen. Suchen Sie nach einem neuen Piercing, lohnt ein Blick in unseren Onlineshop. Bei Piercingline.com profitieren Sie von einem reichhaltigen Angebot an Piercing- und Edelstahlschmuck. Dabei bieten wir Ihnen immer aktuelle Trends. Entscheiden Sie sich für Ihr Circular Barbell, erfolgt der Versand innerhalb von 24 Stunden.

Wie sieht das typische Circular Barbell aus?

Traditionell besitzen die Barbells die Form eines geschwungenen Halbovals. Dadurch erinnern sie an ein Hufeisen im Miniformat. An dem gebogenen Stab befinden sich jeweils am Ende zwei Endstücke. Hierbei handelt es sich um:

  • Kugeln,
  • Kegel,
  • Spitzen
  • oder Perlen.

Das Design können Sie anhand eigener Vorlieben wählen. Während sich Frauen häufig für farbenprächtige Kugeln entscheiden, bevorzugen viele Männer spitze Endstücke. Auf den Tragekomfort nimmt die Form keinen Einfluss. Schauen Sie bei Piercingline.com rein, finden Sie auch Endstücke in Form kleiner Würfel oder anderer Formen. Durch diese Elemente können Sie das Circular Barbell individualisieren und Ihrem Stil anpassen. Bevor Sie ein Modell kaufen, sollten Sie die für Sie richtige Größe aussuchen. Im Schnitt liegt die Stabstärke zwischen ein und eins Komma zwei Millimetern. Für welche Dicke Sie sich entscheiden, hängt maßgeblich mit der Piercingart zusammen. Ein dünner Stab eignet sich für:

Tragen Sie das Circular Barbell als Septum – also als Nasenpiercing – kann sich ein mäßig breiter Stab lohnen. Gleiches gilt, wenn Sie die Hufeisenpiercings als Ohrschmuck verwenden. In Kombination mit einem Tunnel ergibt sich ein schönes Gesamtbild. Alternativ können Sie die Barbells auch separat als Körperschmuck tragen. Neben den Modellen in Hufeisenform finden Sie in unserem Shop weitere Informationen und Artikel:

Die Piercingformen sind so individuell wie ihre Träger. Natürlich können Sie mehrere Arten miteinander kombinieren. Ebenfalls entscheiden sich viele Trendsetter, mehrere Circular Barbells untereinander zu tragen. Dadurch ergibt sich ein besonderer Effekt, die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

So messen Sie Ihr Circular Barbell aus:

Bevor Sie sich für ein Hufeisenpiercing entscheiden, können Sie es Ihren Bedürfnissen anpassen. Möchten Sie Ihr Circular Barbell vermessen, sollten Sie zunächst den Durchmesser in Erfahrung bringen. Diesen messen Sie in der Mitte des Rings. Das Element finden Sie in unterschiedlichen Stärken. Die meisten Nutzer wählen zwischen Modellen mit 1,2 bis 1,6 Millimeter Stärke.

Auch bei den Endstücken können Sie individuell über die Maße bestimmen. In der Regel sind beide Kugeln, Kegel oder Würfel identisch. Dadurch ergibt sich ein harmonischer Gesamteindruck. Alternativ wählen Sie eine große Schmuckkugel sowie eine kleinere Kugel. Letztere sorgt dafür, dass das Piercing an seinem Platz bleibt. Die Variante eignet sich, wenn Sie das Circular Barbell vertikal stechen lassen. Tragen Sie das Piercing horizontal, zeigen die beiden Schmuckkugeln in der Regel nach unten. Dementsprechend befindet sich der abgerundete Stab in der Einstichstelle. Übrigens erhalten Sie auch Fake-Piercings, die diesen Effekt erzielen. Kaufen Sie ein solches, können Sie prüfen, ob Ihnen die Form und das Tragegefühl gefallen. Anschließend steht es Ihnen frei, einen Termin im Piercing-Studio Ihrer Wahl zu vereinbaren.

Circular Barbells gibt es in verschiedenen Materialien

Möchten Sie sich ein Circular Barbell stechen lassen, können Sie zwischen unterschiedlichen Farben und Materialien wählen. Das klassische Hufeisenpiercing besteht aus Edelstahl oder Titan. Dementsprechend weisen sie eine silbrige Färbung auf. Ebenfalls finden Sie Modelle aus gefärbtem oder geschwärztem Stahl. Der Chirurgenstahl zeigt sich beispielsweise in Weiß, Rot, Schwarz oder sogar mehrfarbig. Für welches Material Sie sich entscheiden, hängt maßgeblich von der Einstichstelle ab. Bei Zungenpiercings und Intimschmuck lohnen sich weichere Varianten. Diese bestehen aus Silikon oder Bioflex.

Großer Beliebtheit erfreuen sich Piercings aus Edelmetallen. Daher finden Sie in unserem Onlineshop auch:

  • Circular Barbells aus Silber,
  • Circular Barbell Gold
  • sowie das Circular Barbell aus Roségold.

Der Echtschmuck bietet Ihnen eine edle Optik. Zudem erweist sich das Material als antiallergen, sodass Sie keine Entzündungsreaktionen zu befürchten brauchen. Neben den bereits erwähnten Materialien können Sie auch Piercing-Schmuck aus Messing wählen.

Wer schön sein will, muss leiden?

Viele Nutzer entscheiden sich gegen das Piercen, da sie den Schmerz fürchten. Allerdings erweist sich das Durchstechen der Haut nicht schlimmer als beispielsweise beim Ohrlöcher-Stechen. Dementsprechend sollten Sie sich auf einen leichten Schmerzreiz einstellen, damit Sie während des Piercens nicht zurückzucken. Autogenes Training oder Atemübungen können helfen, um das Schmerzempfinden zu überstehen.

In jedem Fall sollten Sie sich an ein professionelles Piercingstudio wenden, um Infektionen oder andere Komplikationen zu vermeiden. Nach dem Betäuben desinfiziert der Experte die Haut rund um die Einstichstelle. In einigen Fällen besteht die Vorbereitung zudem im Entfernen kleiner Härchen. Beispielsweise geschieht dies, wenn Sie sich das Circular Barbell als Intimschmuck stechen lassen. Bei Frauen setzt der Piercer das Hufeisenpiercing beispielsweise in die Klitoris, die Klitorisvorhaut oder die Schamlippen ein. Bei Männern kann es den Hodensack zieren.

Das eigentliche Durchstechen der Haut dauert nur wenige Minuten. Vor dem Anbringen des Körperschmucks markiert der Piercer die Einstichstelle. Mit dieser Markierung kennzeichnet er sowohl den Eintritts- als auch den Austrittskanal. Anschließend fixiert er die entsprechende Hautstelle mit einer speziellen Zange. Diese besitzt an ihrem Kopf zwei ringförmige Klammern, durch die der Piercer die Nadel durchführen kann. Mit der Piercingnadel – oftmals handelt es sich um eine Venenkanüle – durchsticht er die Haut. Die Nadel zieht er aus der Einstichstelle, jedoch bleibt deren Plastiküberzug stecken. Dieser erweist sich als Tunnel, um den Piercingschmuck problemlos anbringen zu können.

Das Circular Barbell reinigen und pflegen

Sobald der Einstich erfolgt, kann es zum Blutaustritt kommen. Jedoch klingt die Blutung innerhalb kurzer Zeit wieder ab. Im Normalfall schwillt die durchstochene Haut zunächst an, sodass der Piercer ein vergleichsweise langes Straigt Barbell anbringt. Die Schwellung bildet sich nach ein bis drei Tagen zurück. Anschließend kann Ihr Wunschpiercing eingesetzt werden. Wählen Sie das Circular Barbell, empfiehlt sich zunächst eine geringe Stabstärke. Auf die Weise können Sie sich zunächst an den Fremdkörper gewöhnen. Später entscheiden Sie sich wahlweise für ein breiteres Modell.

Steckt das Piercing, verhindert die richtige Pflege Infektionen und Entzündungsreaktionen. Vorwiegend kommt es darauf an, die Einstichstelle frei von Schmutz und Erregern zu halten. Beispielsweise können Sie diese mehrmals täglich desinfizieren. Vermeiden Sie häufige Berührungen der Wunde. Sobald Sie Ihr Circular Barbell anfassen, sollten Sie auf saubere Hände achten. Andernfalls können sich Bakterien in der Einstichstelle sammeln. Ein bis zwei Wochen nach dem Piercen sollten Sie auf folgende Dinge verzichten:

  • einen Schwimmbadbesuch,
  • den Gang in die Sauna,
  • ein Vollbad,
  • möglichst auf Alkohol und Nikotin.

Der gesamte Heilungsverlauf kann sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen. Pauschale Angaben sind nicht möglich, da die Heilungsdauer von Ihrer individuellen Konstitution sowie äußeren Faktoren abhängt. Zudem gehen einige Piercingarten mit einem längeren Heilungsprozess einher. Als unkompliziert gelten Augenbrauen- und Lippenbändchenpiercings. Ebenfalls heilen Intimpiercings zeitnah ab. Bringen Sie den Körperschmuck in Kontakt mit Eigenurin, profitieren Sie von einer desinfizierenden Wirkung.

Deutlich länger zieht sich die Heilung eines Bauchnabelpiercings hin. Die natürliche Vertiefung bietet ein feuchtwarmes Klima, in dem Bakterien gut gedeihen. Aus dem Grund sollte eine konsequente und regelmäßige Desinfektion erfolgen. Ebenso kann sich der Heilungsprozess verlängern, wenn der Piercer Knorpel durchsticht.